Ohne direkten physischen Kontakt mit dem Objekt kann ein Wärmebildgerät seine Temperatur messen. Wärmebildgeräte sind in der Lage, Temperaturänderungen von mindestens 50 mK (miliKelvin) oder 0,05 °C zu erkennen. Der Fachbegriff dafür ist Temperaturempfindlichkeit.
Der Temperaturkontrast zwischen zwei Gegenständen, beispielsweise einem mit 20 °C und einem anderen mit 20,01 °C, wird von einem Wärmebildgerät erfasst und dann in verschiedenen Farben auf dem Monitor angezeigt. Dies ist eine vereinfachte Definition.
Die Standardwärmeempfindlichkeit eines Geräts mit Wärmebildkamera beträgt weniger als 50 mK oder 0,05 °C. Das Produkt ist umso besser, je geringer die Hitzeempfindlichkeit ist. Eine kleinere Zahl bedeutet mehr Empfindlichkeit. Das Endergebnis ist ein größerer Kontrast.